Wie bereits im Artikel Angeltechnik erwähnt, ist das Schleppfischen beim Kanuwandern eine erstklassige Möglichkeit während dem Paddel Urlaub die Vorräte aufzufüllen. Es geht beim Schleppangeln, also darum das man einen Kunstköder an der Angel vom Kanu auswirft und hinter dem Boot herzieht. Dabei hofft man das ein größer Fisch in diesen hinein beißt und somit gefangen werden kann. Da wir zum Schleppangel bzw. beim Angeln vom Kanu fast immer einen Kanu Angelrutenhalter verwenden beschäftigt sich der zweite Teil dieses Artikels mit diesem Thema: Kanu Angelrutenhalter

 

Die Schlepp- Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit mit welcher der Köder also durch das Wasser gezogen wird ist logischerweise direkt abhängig von der Geschwindigkeit mit welcher man sich mit dem Canadier oder dem Kajak fortbewegt. In ausgewiesenen Angelzeitschriften und Angel Foren können Diskussionen über die „richtige“ Schlepp Geschwindigkeit ganze Bücherregale füllen. Auf unseren Touren probieren wir zwar auch immer mal wieder zu variieren, aber wir konnten nie wirklich Unterschiede ausmachen was Geschwindigkeit mit Fischerfolg in Verbindung gebracht hätte.

Was man allerdings feststellen kann ist das die unterschiedlichen Angelköder eine unterschiedlichen Widerstand im Wasser aufweisen. Und diesem Widerstand muß man ja mit seiner Paddeltechnik entgegenwirken. Wir empfehlen ja grundsätzlich einen Wobbler als idealen Schleppköder, dazu mehr im nächsten Abschnitt. Je globiger / dicker ein Spinnköder ist desto mehr Widerstand bietet dieser im Wasser auf. Wenn man also nicht gerade auf einer Krafttrainings Paddeltour ist, so sollte man eher schlankere Modelle für das Schleppangel auswählen.

schleppen geschwindigkeit

Bild: Paddelgeschwindigkeit = Schleppgeschwindigkeit

 

Die Spinnköder Auswahl

Der Wobbler hat sich beim Schleppangeln als das geeignetste Modell der Kunstköder herausgestellt. Genauere gesagt: Ein schwimmender Wobbler. Was auch noch gut funktioniert sind Blinkermodelle oder Gummifische. Spinner sollte man beim Schleppfischen nie verwenden, da diese die Schnur extrem verdrallen.

 

Exkurs Köderkunde Wobbler

Wobbler gibt es nämlich in den drei Varianten schwimmend (Verpackungsangabe englisch „floating“), schwebend (Verpackungsangabe englisch „suspending“), und absinkend ( Verpackungsangabe englisch „sinking“).

Die Begriffe sind ja im Grunde selbsterklärend. Wenn man einen „Floating“ Wobbler mit der Angel auswirft und nichts weiter macht, so schwimmt der Wobbler an der Wasseroberfläche. Wobbler haben vorne an der Nase eine Schaufel. Diese Schaufel ist nach unten geneigt und wenn man nun den Köder einholt indem man an der Angelrolle kurbelt, oder mit dem Kanu lospaddelt, so wird der Wobbler unter die Wasseroberfläche gezogen und simuliert dabei einen kleinen, schmackhaften Fisch.

Die Größe der Schaufel sowie deren Winkel ist dafür verantwortlich wie tief der Wobbler abtaucht. Je größer die Schaufel und je steiler der Winkel desto tiefer wir der Wobbler nach unten gezogen. Dies ist dann also die Tiefe auf welcher effektiv gefischt wird. Auf den Verpackungsangaben der Wobbler ist dies mit „Tauchtiefe“ angegeben.

angelkoeder wobbler

Bild: Wobbler

 

Die Tauchtiefe

Wissenschaftliche Abhandlungen darüber welches denn die „beste“ Tauchtiefe beim Angeln ist, natürlich abhängig von Jahreszeit, Sonnenstand, Uhrzeit, Uferbeschaffenheit in Kombination mit der Unterhosen- Farbe des Anglers, füllen ebenfalls ganze Regalwände in der geheimen Angelszenen Bibliothek.

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Bild: Tauchtiefe offensichtlich richtig gewählt

Die Tauchtiefe ist aber beim Kanuwandern- Schleppangeln nicht gerade unwichtig. Denn in der Tiefe lauter beim Schleppangeln der wirtschaftliche Tod, genannt der „Hänger“. Wenn sich der Kunstköder nämlich in einem Baumstamm im am Seegrund einhakt hat man erst einmal ein Problem. Wenn sich die Rute beim Schleppen nach hinten biegt, vermutet man zuerst das etwas angebissen hat. Schnell stellt man dann fest das der Widerstand recht starr ist und dann weiß man das dies eben kein Fisch ist, sondern das sich der Köder verhakt hat. Wenn man diesen Hänger nicht irgendwie lösen kann, bedeutetet dies das man den Wobbler/Spinner/Blinker für immer an den Gegenstand am Seegrund verliert. Die Angelschnur muß man abreißen und einen neuen Spinnköder aus seinem Sortiment erkoren.

Und wenn man nun betrachtet was mittlerweile manche Hersteller für einen Wobbler verlangen, tut dies richtig weh. Vermutlich kommt es günstiger sich mit drei Scheidungen durchs Leben zu schlagen, als bei einem zweiwöchigen Kanu- Angelurlaub immer seine Premium Köder an ein Hindernis im Wasser zu verlieren. Hat man sich zuvor im Angelladen jedes Mal das Spitzen(preis)- Modell aufschwatzen lassen, so kann man nach der Kanureise Privat Insolvenz anmelden.

Also wir haben nichts gegen hohe Qualität, aber für ein Plastikfischen mit Hacken 25 Euro zu bezahlen.... der Verkäufer wird sich vermutlich mit einem Lachanfall am Boden krümmen nachdem man als Trottel des Tages den Laden verlassen hat.

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Bild: Äsche, gefangen mit einem 4 Euro Wobbler

 

Es gilt also beim Schleppangeln darauf zu achten das man von seinen Ködern nicht all zu viele verliert. Daher sollte die Tauchtiefe des Wobblers bzw. Angelköders so gewählt sein, das sie zum befischen Gewässer paßt. Wenn man auf einen schmalen  Flüßchen in Småland unterwegs ist, so sollte man nicht mit einem Köder fischen welcher eine Tauchtiefe von 7 Meter hat. Denn dann dauert es höchstens 3 Paddelschläge bis der Köder am Grund festsitzt. Selber benutzten wir meistens Wobbler die eine Tauchtiefe von maximal drei Meter haben, die waren für unser Zwecke immer ausreichend. Man muß das Gewässer allerdings im Auge haben. Wenn es flacher wird oder man am Flußufer bemerkt das ein Baum in das Wasser gefallen ist. Dies sind Anzeichen dafür das hier eine erhöhte Hänger Gefahr besteht. Oft hilft dann nichts anders als die Angel einzuholen und erst wieder auszuwerfen nachdem die Angelköder-Gefahrenstelle überpaddelt ist.

Die zu Beginn erwähnte Eigenschaft des schwimmenden Wobblers hat also den Vorteil das er bei einem Stop wieder an die Wasseroberfläche kommt. Und deshalb ist er so praktisch beim Schleppangel mit dem Kanu. Wir angeln vom Kanu aus aber auch mit Spinner und Blinker. Mit diesen Kunstködern muss man bedenken das sie bei einem Stop oder bei sehr langsamer Fahrt bis auf dem Boden absinken und sich dort im Kraut, an Steinen oder Baumstümpfen leicht verhaken können.

 

Schlepplänge und Köderführung

Es stellt sich oft die Frage in welchem Abstand denn der Köder hinter dem Kanadier oder Kajak hergezogen wird. Ein guter Abstand ist ca. 10 bis 15 Meter. Man kann hier je nach Umgebung variieren. Denn auf einem kleinen Flüsschen mit engen Kurven bleibt man ansonsten immer am Ufer in den Flusswindungen hängen, denn hier schneidet der Köder ja immer die Kurven.
Was uns schon zum nächsten Teil dieses Artikels bring. Die Köderführung: Wenn der Angelköder hinter dem Boot hergezogen wird hat dies natürlich Auswirkungen darauf wo der Köder entlang schwimmt. Und dies kann entscheidenden sein ob man Abends in ein paar schmackhafte Hecht Knusperlis  oder einen Stockfisch (siehe: Outdoor Stockfisch / Steckerlfisch (bayrisch)) beißt, oder zum wiederholten Male in das aufgeweichte Schwarzbrot. Raubfische, insbesondere Hechte, stehen nämlich häufig an den selben Plätzen und dies sollte man dann auch ansteuern wenn man sein Erfolgsquote erhöhen möchte. Tiefe Gumpen sind als Standplatz beliebt. Ebenso ruhige Stellen hinter großen Steinen. Als besonders ergiebig stellen sich allerdings Schilfkanten und die Randzonen von Seerosenfelder heraus. Denn genau an diesen Kanten stehen oft die Hechte und warten darauf das ein kleiner Appetit- Happen vorbei schwimmt.


Man sollte also versuchen das Kanu so zu steuern das der Wobbler, Blinker oder Spinner an genau diesen Stellen vorbei schwimmt, und dann macht es irgendwann „Zack“ in der Rute und man darf sich auf einen schönen Drill mit einem kräftigen Hecht freuen.

 

Die Angelrollenbremse

Noch einmal zurück zum Thema „Hänger“. Diese wird man nämlich unausweichlich immer mal wieder haben. Dann muss man halt bremsen und ein Stück zurück paddeln und probieren den Köder zu lösen. Das funktioniert oft wenn man die Stelle an welcher der Köder festsitzt überpaddelt und mal von der entgegengesetzten Seite zieht. Da es also trotz aller Maßnahmen dazu kommen kann das man einen Hänger hat empfiehlt sich folgende Vorkehrung:

Jede Angelrolle besitzt eine sogenannte Bremse. Die Bremse ist einstellbar, so das ab einer bestimmten Zugkraft, Schnur von der Angelrolle abgezogen werden kann. Dies soll verhindern das die Schnur reißt wenn zum Beispiel ein besonders großer Fisch anbeißt und davon schwimmt. Im Normalfall stellt man also die Bremse so ein das die Angelschnur gerade nicht reißt. Dicke Angelschnur sehr harte Bremse, feinerer Angelschnur einiges leichter.

Beim Schleppangeln sollte man dabei eine Ausnahme machen und die Bremse sehr leicht einstellen so das die Rolle sehr schnell Schnur freigibt wenn der Zug sich erhöht. Denn gerade wenn man einen Hänger hat ist es nicht immer so einfach das Kanu sofort abzubremsen. Und wenn man dann eine Wendemanöver einleiten muss, und dann noch etwas Strömung hat, ist es nicht gerade hilfreich wenn dann auch noch zusätzlich ein besonders starker Zug von der Angel kommt.
Wenn dann aber doch ein Fisch anbeißt, sollte man die Bremse zudrehen, ansonsten kann man den Fisch nicht ordentlich drillen.

 

Video: Die Funktion / Wirkungsweise einer gut eingestellten Angelrollen Bremse kann man wunderbar in diesem Video (bei 3:30 sogar in der Nahaufnahme) erkennen.

 

Allgemeines Verhalten beim Angeln vom Kanu

Manchmal findet man in Foren auch die Frage ob man denn überhaupt von Kanu aus angeln kann. Es wird dann meistens die Befürchtung geäußert. Wenn der Fisch angebissen hat dann wird der Zug auf der Angel so stark sein dass das Kanu kippt und man kentert. Diese Befürchtungen sind absoluter Quatsch … zumindest wenn wir von einen Canadier Boot sprechen und man ein paar Grundregeln beachtet.

  • Wir sind Canadier Fahrer, das dürfte dem aufmerksamen Leser nicht entgangen sein. Wir sind, auch in unsern Anfangszeiten, nie ohne das Zutun einer Stromschnelle > WW3 mit einem Kanadier gekentert. Egal ob Hänger oder großer Fisch an der Angel. (Standard-) Canadier liegen recht stabil im Wasser... im Gegensatz zu vielen Kajaks. Bei diversen Kajak Kursen kam es durchaus vor, dass man beim üben recht zackig plötzlich mit dem Kopf unter Wasser war und schauen musst das man wieder nach oben kommt. Mit Erfahrungen bezüglich Angeln vom Kajak aus können wir aber nicht dienen.
  • Man solle allerdings auch im Kanadier eine gewisse Ruhe behalten. Das bedeutet, wenn jetzt ein Fisch anbeißt und beide wie von der Tarantel gestochen aufspringen und sich wie aufgeschreckte Hühner aufführen, dann liegt man vermutlich schon schnell im Wasser. Wenn etwas anbeißt, einfach die Angel in die Hand nehmen und den Fisch drillen ohne dabei schnelle Gewichtsverlagerungen machen. Dies gilt für beide Kanuten. Eine gute Angelrute und eine richtig eingestellte Bremse der Angelrolle übernehmen am Anfang einen recht großen Teil um den Fisch müde zu bekommen (siehe auch: Angeln Grundausstattung – Angelset). Und wenn der Fisch sich doch lösen kann … nun dann hat er es auch verdient, und der Angler ist der zweite Sieger.

 

 

Befestigungstechniken und der Kanu- Angelrutenhalter 

In diesem Artikel ging es jetzt die ganze Zeit um das Thema das man während dem Kanufahren an einer Angel einen Köder hinter dem Kanu her zieht. Um dies zu machen hat man im Grunde drei Möglichkeiten welche ihre Daseinsberechtigung in der Welt des Kanufahrens verdienen.

 

Möglichkeit I: Einer paddelt, der andere hält die Angel

Hier ist klar was gemeint ist. Im Canadier paddelt nur der Hintermann (im Bug lässt sich ein Canadier beim alleine paddeln nicht sehr gut steuern). Der Paddler welche vorne sitzt kann sich voll aufs Angeln konzentrieren und die verschiedenen guten Stellen mit dem Spinnköder an werfen.

 

Möglichkeit II: Die Angel wird irgendwie im Kanu verklemmt und beide paddeln

Dabei wird die Angel irgendwie ins Kanu gelegt und man muss darauf achten das sie eben nicht herausfällt. Vor allem dann darf sie es nicht machen, wenn ein Fisch (oder ein Hänger) an der Angel zieht. Eine ganz gute Variante dabei ist wenn man mit den Beinen die Angel irgendwie verklemmt. Dabei ist es egal ob dies der Vorder- oder Hintermann im Kanadier macht. Das effektive Paddeln ist dabei allerdings etwas eingeschränkt. Was aber akzeptiert wird, schließlich geht es ums Angeln und das ist kein Hobby, oder Zeitvertreib … das ist eine Lebenseinstellung.

schleppen variante2

Auf dem obigen Bild ist die Kanu Schleppangel Variante II zu sehen.

 

Möglichkeit III: Angelrutenhalter für das Kanu

Die ersten beiden Möglichkeiten haben wir schon auf einigen Kanu Touren erfolgreich angewendet. Wenn man allerdings weiß das man öfters mit Kanu und Angel unterwegs ist, lohnt sich die Anschaffung eines Angelruten- Halters. Das ist einfach transportabel und macht sowohl das Angeln wie auch das Paddeln effektiver. Angel auswerfen, die Schlepplänge anpassen und danach die Angel sicher im Rutenhalter verstauen. Anschließend können beide wieder paddeln.

Wir haben die letzten Jahre beim Kanuwandern verschiedene Rutenhalter ausprobiert, gelandet sind wir am Ende bei den Modellen „Tite Lok Polar“, welcher hier auf den Bildern zu sehen ist. Zudem haben wir noch einen Bootsrutenhalter von DAM. Beides sind Angelhalter welche eine Schraub- Klemme besitzen und daher an jedes beliebige (Leih) Kanu angebracht werden kann.

DAM-Angelrutenhalter

DAM BOOTSRUTENHALTER- Guter Rutenhalter für das Angeln vom Boot bzw. Kanu. Sehr große Spannweite, und somit für alle Kanus geeignet

Im Grunde muß man auch nicht auf so viel achten wenn man einen Kanu Angelrutenhalter sucht: Der Rutenhalter sollte eine Klemme besitzen welche sich weit genug öffnen lässt. Denn wenn man beispielsweise sein Kanadier für den Urlaub bei einem Kanuverleih mietet weiß man nicht immer welches Modell man zugewiesen bekommt. Und der Süllrand kann sich von Kanu zu Kanu stark unterscheiden. Damit man den Halter also in jedem Urlaub einsetzten kann sollte die Öffnung groß genug sein. Das Modell „Tite Lok Polar“ gibt es mit einer Öffnung bis 57 mm. Der DAM Angelrutenhalter kann sogar bis zu einer Breite von 13 cm geöffnet werden... das reicht dann auch noch für das Angeln vom Tretboot. Die Klemme ist aber auch der Knackpunkt für guten und beschiss... Angelrutenhalter. Wer sich nicht alleine auf unsere Tipps bezüglich gute Angelrutenhalter verlassen möchte sollte im Angelgeschäft darauf achten das die Qualität der Schraubklemme richtig gut ist. Hier haben in der Vergangenheit schon so manche Rutenhalter auf unseren Kanureisen versagt.

An den Rutenhalter selber kann man den horizontalen und vertikalen Winkel einstellen was noch einen gewissen Einfluß auf die Schlepptiefe hat. Der größte Vorteil mit dem Rutenhalter ist aber das man die Angel immer sicher ablegen kann ohne das sie stört. Sie kann auch nicht irgendwie herausfallen und zu waghalsigen Tauchmanövern motivieren.

 

Möglichkeit III- B: Angelrutenhalter für Luftboote

Luftboote haben zu Hard – Cover Kanadier oder Kajaks Vor- und Nachteile (Festrumpfboot, Faltboot oder Luftboot. Kaufberatung – Welches ist das beste Kanu?). Wie so oft im Leben wird es auf die Frage was denn nun das Bessere ist keine eindeutige Antwort geben, da es schlicht und ergreifen mit vielen Randbedingungen und persönlichen Vorlieben zu tun hat. Wie diese auf die eigene Person, Familie oder sonstige gewählte Lebensgemeinschaft zutrifft muss jeder für sich selber herausfinden. Ein Autor auf CanoeGuide.net besitzt allerdings ein Luftboot, Modell Grabner Adventure, und findet dieses klasse (siehe auch: Luftboot Grabner Adventure). Ein Nachteil bei diesem Kanadier ist allerdings das der zuvor in den Himmel gelobte Angelruten Halter nicht mehr befestigt werden kann. Zumindest nicht ohne vorher ein bisschen zu Handwerken.

Eine Möglichkeit um den Angelruten Halter auch am Luftboot zu verwenden ist recht einfach: Mann muss ein Brett am Boot befestigen an welchem man den Rutenhalter wieder befestigen kann. Schließlich kann man diesen ja nicht einfach am luft-gefüllten Süllrand festschrauben.

Das Grabner Adventure ist jetzt nicht gerade ein unbekanntes Boot in der Luftboot Szene. Die folgende Beschreibung erfordert daher einen kurzen Hinweis. Das Grabner Adventure Luftboot besitzt in der Standard Ausführung nicht die Ösenleiste am Süllrand. Dies ist eine Sonderanfertigung, welche man bei Grabner direkt in Auftrag geben kann. Wenn man dieses Ösen-Leiste allerdings besitzt ist die Anfertigung und Befestigung eines Brettes für den Anglelrutenhalter recht einfach. Ganz im Sinne von „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ erläutert die folgende Bilderserie die Sonderanfertigung „Angelrutenhalter Brett für Luftboote“.

Hilfreich ist bei dieser Umsetzung natürlich das der „Tite Lok Polar“ Rutenhalter sehr flexibel einsetzbar ist und eben auch in der horizontalen Variante an eine Bootsrand bzw. Brett befestigt werden kann. Wenn man keine Ösenleiste an einem Luftboot zur Befestigung besitzt, so kann man allerdings auch zwei Beschläge mit D-Ringen an der Außenseite des Luftbootes festkleben und mit Hilfe dieser und einem Spanngurt ein Brett befestigen.

 

So, und jetzt braucht es nur noch einen Fisch welcher auch anbeißt.