Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnnngggggweilig! Da geht nichts dran vorbei. Eine gewisse Einfallslosigkeit muß man sich da schon vorwerfen lassen. 2015 sind wir wieder den Kaitumälven hinunter gepaddelt, und das obwohl wir dies schon 2011 gemacht haben. Einen bereits bekannten Fluß und seine Stromschnellen zu befahren hat ein paar Vorteile, gleichzeitig wird man aber einer gewissen Spannung beraubt. Wir hatten aber auch bei unserem zweiten Rutsch eine Menge Spaß auf dem Fluß, im Fluß und neben dem Fluß. Da es zur ersten Kanutour auf dem Kaitum im Jahr 2011 schon einen recht ausführlichen Reisebericht gibt (siehe: Kanutour 2011 Kaitum River) werden wir uns in diesem etwas kürzer fassen was die eigentliche Tour und den Kaitumälven angeht. Die Tagesberichte werden etwas lieblos aus dem Kanutagebuch gescannt und als Bild eingefügt. Tagesbilder findet man in der jeweiligen Galerie. Wenn es spannendere Themen gab welche uns an diesen Tagen beschäftigt haben so, so werden wir diese in abschweifenden Exkurs - Monologen niederschreiben.

 

Kanustrecke und Video Zusammenschnitt - Verweis auf bestimmte Video Sequenzen

Kanustrecke: See Kaitumjaure bis zur Eisenbahnbrücke im Dorf Kaitum. Siehe orange Linie auf dieser Karte: Kanutour Kaitumjaure und Kaitumälven A (S-01-005)

Von der Kanutour gibt es auch ein Videozusammenschnitt mit ein paar Aufnahmen und Bildersequenzen. Im Reisebericht wird an verschiedenen Stellen auf das Video bzw. bestimmte Abschnitte verwiesen, so daß dann klarer ist was gemeint ist, bzw. wir unsere Weisheiten auch in Bild und Ton beweisen können. Wenn wir im Reisebericht das Video nochmal einbetten so beginnt dieses nicht von vorne, sondern an genau der Stelle auf welche wir uns im Reisebericht von diesem Tag gerade beziehen (Achtung: Es wird immer das selbe Titelbild beim Video angezeigt, startet aber an einer andern Stelle sobald man "play" drückt). Hier ist das komplette Video von Anfang bis Ende:

 

Video: Kanutour Kaitumälven 2015

 

Tour Members Kanutour 2015

  1. Holger: Vereint Freunde und Bekannte nördlich und südliche von München zur Kanutour 2015 in Lappland.
  2. Jens: Treuester Kanu- Buddy von Holger seit 2005. Eine echte Zugmaschine als Bug Paddler und den perfekten Duffek Paddelschlägen wenns mal wieder egn wird.
  3. Wotan: Nach der Apokalypse bleib in der Nähe von Wotan … er sorgt für genug Nahrung aus der Natur, bevorzugt vegetarisch aber der einzig der Gruppe der wirklich weiß wie man einem Hasen das Fell über die Ohren zieht
  4. David: Trekking Liebhaber der etwas überfordert war mit dem was man denn so alles auf einen (Kanu) Outdoor Trip mitnehmen kann, da man das Zeugs ja nicht den ganzen Tag auf dem Rücken durch die Gegen schleppen muß.
  5. Uwe: Wenn man einen Paddel Anfänger mit auf einer Kanutour mit nimmt, dann in jedem Fall das Modell "Schneider".
  6. Alex: Food- Porn Fetischist und Arzt. Das eine sorgt für vollste Zufriedenheit der gesamten gesättigten Gruppe, das andere zur Beruhigung beim Management daheim (Ich hab nie genau in den Extra Large Medipack 2015 genau rein geschaut aber ich glaube wir hätten wirklich eine Operation am offen Herzen durchführen können)

Kaitum-Teammembers-2015 

Bild: Team Members Kanutour Kaitumälven 2015

 

31.Juli 2015 - Die beste Gyros Pfanne der Welt

Nachdem uns der Helikopter uns am Kaitumälven abgesetzt hat wurde das Lager eingerichtet und sofort der "First-Fish Contest" gestartet welchen Wotan recht schnell für sich entschieden hat. Sven unser Kanuverleiher des Vertrauens in Kiruna hat uns auf Wunsch Rentier- und Elchfleisch besorgt. Die eine Hälfte hat uns Sven aufgehoben für unseren letzten Abend in Schweden. Die ersten 2 Kilo feinstes Rentier Fleisch haben wir uns allerdings gleich am ersten Abend am Kaitumjaure gegönnt. Sensationell! Anders kann man eine frische Rentier Gyros Pfanne an diesem wunderbaren Lagerplatz nicht beschreiben. Selbst Wotan hat von seinem vorbildlichem Vegetarier Leben eine kurze Auszeit genommen um das Rentier zu kosten.

 

Exkurs: Welches Fleisch darf der gemeine Vegetarier denn essen?

Uns Menschen in Mitteleuropa geht es sensationell gut. Wenn man das mal vergißt muß man ja nur Abends die Tagesschau anschalten und um 20:15 Uhr sollte das Gejammere dann aufhören. Blöd ist nur das unser Wohlstand teilweise leider auf der Ausbeutung anderer Länder usw. beruht. Was kann man also tun? Nun, der intelligente Mensch der westlichen Welt überlebt im Grunde nur dadurch daß er sich selbst belügt, Tatsachen ignoriert oder in einem Luftschloß lebt. Das trifft auf viele Dinge zu, aber im besonderen Maße was Fleischkonsum angeht. Jeder der das liest und auf saftige Steaks steht muß sich hier nicht beleidigt fühlen, der Autor zählt sich ebenfalls zu diesen Menschengruppe. Aber klar ist, daß selbst Bio-Fleisch oder andere Labels nicht darüber hinwegtäuschen können das die Tiere auf eine gewisse Art und Weise in ihrer Aufzucht-Gefangenschaft leiden, und es nirgends ohne Antibiotika geht.

Gehört man nun zur Vegetarier Kategorie "Industrielle Fleischerzeugung ist Tierquälerei" hat man mit Elch und Rentierfleisch eine echte Alternative. Gut, es ist natürlich nicht so das sich ein Elch oder Rentier freudig vor die Flinte oder das Schlachtmesser wirft, aber einen Stall haben die Viecher im Grunde nie gesehen. Im Gegenteil, die sind bis zu ihrem Ableben in einer Landschaft rumgesprungen welche von vielen Outdoor- Liebhabern als wunderschön und traumhaft bezeichnet wird. Die Landschaft ist sogar so schön das jedes Jahr Tausende Deutsche hierherkommen um Wander- oder Kanutouren zu unternehmen und dafür bereit sind hunderte Euros für auszugeben. Möchte man also sicher sein das man an der (Bio)- Fleisch- Theke nicht wieder den Selbstbetrug üben möchte raten wir zu einer leckeren Elch- und Rentier- Gyrospfanne.

 

 

1. August 2015 - Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern

Am nächsten Morgen heben wir erst einmal den Hamburger Schatz. Freunde aus Hamburg waren drei Wochen vor uns am Kaitumjaure. Sie haben ihre nicht verwerteten Nahrungsmittel vergraben und uns gesagt wo wir diese finden konnten. Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns mal wieder bei den Jungs bedanken können aber wirklich nicht nachvollziehen wir ihr mit diesem Tetrapack Wein so viel Spaß haben könnt?

Das Wetter ist mies und vor allem windig. In ein paar Tagen werden wir ein paar Stromschnellen paddeln und dabei auch kentern. Richtig gefährlich war es aber nur auf dem See.

Exkurs: Wieso Seepaddeln gefährlicher ist als Stromschnellen

Ganz nach dem Motto "Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern" haben wir unser eigene Empfehlung (siehe: Sicherheit bei Kanutouren) teilweise ignoriert. Wir sind beim Paddeln auf dem See nicht immer nahe am Ufer geblieben. Und das ist dumm! Durch den Wind gab es auf dem See schon ordentlich Wellen. Man muss schon aufpassen das diese Wellen das Kanu nicht seitlich treffen und zum kentern bringen. Rumalbern konnte man jetzt auch nicht, die Wassertemperaturen waren alles andere als angenehm und nur Uwe hat einen Neopren Anzug getragen während der Tour.

Später am Lagerfeuer hat Wotan behauptet wir hätten ein gekentertes Kanu mit Besatzung rechtzeitig retten können. Holger war da anderer Meinung, und theoretisch am Lagerfeuer lässt sich so eine Fragestellung auch nie endgültig klären. So einfach wäre das aber nicht gewesen auch wenn eine gewisse Erfahrung innerhalb der Gruppe vorhanden ist und man auch schon gemeinsames Kentertraining absolviert hat. Allerdings sind diese Trainings eben nie mit voll beladenen Kanus gemacht worden. Nach einer Kenterung vergeht daher erste einmal etwas Zeit welche man benötigt um die Sicherungsleinen und Spanngurte durchzuschneiden. Hinzu kommt noch das wir in Ermangelung einer Dusche auch zum kurzen Baden in den See gesprungen sind. Beim Baden wird sehr schnell klar wie sehr dieses verflucht kalte Wasser einen auszerrt wenn man doch mal ins Wasser muß. Am zweiten und dritten Tag als es etwas ruhiger auf dem See geworden ist sind wir sogar noch etwas weiter weg vom Ufer gepaddelt. Die "pro Grad Wassertemperatur = Minuten der eignen Handlungsfähigkeit"- Regel (siehe: Sicherheit bei Kanutouren) hätte da nicht mehr gereicht z.B. schwimmend das Ufer zu erreichen. Das muß man dann so ähnlich sehen wenn man einen Berg Grad entlang läuft. Dort muß man auch immer seinen Fuß dort hinsetzen wo er hin soll, und nicht mal so 50 cm daneben. Ähnlich ist das auch beim See queren bei solchen Wassertemperaturen (Schätzung 7 bis 8 Grad): Da darf das Kanu nicht kentern, so ist das halt!

Um zumindest doch einen Hinweis darauf zu geben das Seepaddeln bei diesen Wassertemperaturen doch eine gewisse Gefahr mit sich bringen noch ein Link auf einen tödlichen Kanuunfall aus dem selben Jahr in einer ähnlichen Umgebung: Kanuunfall mit drei Toten auf dem See Rogen

 

 

2. August 2015 - Steckenplanung leicht gemacht

Da wir den Kanustrecke aus dem Jahr 201 sehr gut kannten, wußten wir das wir viel Luft hatten. Wenn man möchte oder muß kann man die gesamte Strecke bis zur Ortschaft Kaitum auch in drei Tagen paddeln. Aber dann bleibt natürlich keine Zeit fürs Angeln und die schönen Ausflüge in die Umgebung. Daher hieß es auch schon an unserm zweiten Lagerplatz: "Office day"

 

Exkurs: Office day und der Vorteil wenn man die Kanustrecke kennt

Beeindruckend. Zweiter Tag und gleich mal ein Ruhetag. Nun das ist der Vorteil wenn man die Strecke kennt. Wir wussten ziemlich genau was uns erwartet und wo wir eventuell Zeit verlieren würden. Die Strecke welche wir paddeln wollten hätten wir geschätzt auch in drei Tagen schaffen können. Mit früh aufstehen, ohne Angeln und bei jeder Witterung im Kanu sitzen. So etwas weiß man aber nicht so genau wenn man das erste Mal auf den Fluss ist. Dies führt dann dazu dass man den oberen Flusslauf oft zu schnell hinter sich bringt obwohl diese erfahrungsgemäß oft die schönsten Abschnitte sind. Passiert ist uns dies auch 2009 auf dem Lainioälven. 2015 haben wir es total entspannt angehen lassen. Was bedeutet: 

  • Geiles Wetter -> Office Day.
  • Hecht Hot spot in der Nähe -> Office day.
  • Forellen Hot spot -> Office day.

 

Den "Office day" Diesen nutzen wir zum Trekking an einen See welchen wir auf der Karte gefunden haben. Nach ca. 1, 5 Stunden Fußmarsch waren wir am See und fanden sogar noch Ruderboote welche dort offensichtlich für Angler hinterlassen wurden. Nach kurzer moralischer Abwägung haben wir diese ihrem offensichtlichen Zweck zugeführt und sind auf den See hinausgepaddelt. Sehr schnell haben wir festgestellt daß wir offensichtlich in einer Groß- Hechte- Aufzuchtstation gelandet waren. Nach zwei Stunden hatten wir drei ordentliche Hechte im Boot. Einer davon war der erste selbst gefangene Fisch von Uwe … ein durchaus vorbildlicher Einstand was das Angeln angeht. Abends gab es dann All you can eat Hecht Knusperlis (siehe: Outdoor Knusperlis / Fischfilet im Teig- Mantel)

 

 

3. August 2015 - Endlich - Bekennende Flußpaddler

Wir paddeln den restlichen Kaitumjaure hinunter. Das Wetter wird etwas besser bzw. es ist nicht mehr so windig. Wir kommen am Fischcamp vorbei und endlich beginnt hier der Fluß. Wir sind ja bekennende Flußpaddler. Seepaddeln ist ok aber oft nur Mittel zum Zweck ... nämlich um in den nächsten Fluß mit Strömung, Stromschnellen und Fisch Hotspots zu kommen.

 

4. August 2015 - Ceviche und andere Feinheiten - Jep und gleich nochmal Office Day

Der Kaitumälven beginnt am Ende vom See des Kaitumjaure mit ein paar kleinen Stromschnellen. Nachdem wir das Lager aufgebaut haben zauber Alex als Appetizer erst einmal ein kleines Ceviche mit unseren reichlich gefangenen Forellen. Das Gericht ist absolut zu empfehlen ... nein es ist schlicht sensationell: Ceviche Rezept - Fisch beizen - Peruanisches Gericht optimiert für die Outdoor Küche. Wir bereits erwähnt hat sich Alex mit 1000 % Einsatz in die diesjährige Outdoor Küche rein gehängt. Alex hatte die Verantwortung hier komplett übernommen und sich um Einkauf, Menükarte und alles drum herum gekümmert. Das war dann echt krass dieses Jahr was es neben den Standard Outdoor Gerichten dieses Jahr sonst noch so alles gab. Die ziemlich aufwendigen Fischburger (Fischburger - Die Nummer Eins der besten (Outdoor-) Rezepte) waren das kulinarische Highlight, zwischendurch wurden dann aber auch mal Kings Nonsens, Zimt- Hefezopf, Schokokuchen (Schokokuchen - Rezept und Zubereitung am Feuer ) oder Popcorn gereicht. Beim Brot backen haben wir dieses Jahr ein neues Spielzeug ausprobiert: Den Omnia Backofen (Omnia Backofen). Das hat super geklappt und ist damit eine echte Alternative zu unserem bisherigem Feuer- Backofen Brot backen am Lagerfeuer.

 

Dieser Tag war schönste Tag dieses Kanu Urlaubs. Das Wetter war im Jahr 2015 oben in Lappland eine echte Katastrophe. Das haben uns die zwei Schweden Tomas und Jonas welche wir später getroffen haben auch bestätigt. Im Grunde war der Sommer gar nicht vorhanden und den ganzen Sommer über gab es nur Herbstwetter. Aber einen der wenigen echten schönen Tage konnten wir erleben und haben daher gleich den nächsten Office Day ausgerufen und haben uns mit Angeln und Berge besteigen beschäftigt ... zudem an diesem Tag auch die meisten Bilder im Urlaub geschossen.

 

Exkurs. Warum Urlaubsbilder immer schöner sind als die Reise

Der Sommer 2015 in Lappland war scheiße. Das muß man jetzt echt nicht beschönigen. Das haben uns alle Einheimischen bestätigt. Und daher bekommt der Urlaubsbericht auch den Titel "Den Herbst schon im Sommer genießen". Wenn man sich dann die Bilder und Videos von diesem Urlaub anschaut, dann denkt man sich irgendwie "Hä.. so schlecht war es doch gar nicht?" Doch das war er. Das die Bilder noch einigermaßen nett aussehen liegt an einem einfachen Umstand:

  • Niemand packt die Kamera raus wenn es gerade mal wieder mit regnen anfängt. Zum einen ist man erst mal sowieso damit beschäftigt zu schauen ob alles regen sicher ist, zum anderen hatten wir auch keine wasserdichte Fotokamera (abgesehen von der GoPro). Man kann im Regen auch keine gescheiten Bilder machen da das Objektiv ja auch gleich Regentropfen drauf hat und das Bild dann auch nix wird. Zudem ist Wasser / Regen für die meisten Fotoapparate eher schädlich. Die Dinger werden also schon aus Kostengründen nicht ausgepackt. Wer möchte sich denn schon gerne seine Kamera kaputt machen für welche man unter Umständen mehrere hundert Euro gezahlt hat.
  • Von miesem Wetter will eh keiner Bilder haben. Die schaut sich daheim eh keiner an.
  • Somit bringt uns das zu folgender Annahme bzw. Verschwörungstheorie: Wertet man alle geschossene Natur Bilder auf dieser Welt aus so erhält man nicht einen wahren Durchschnitt des tatsächlichen Wetters. Nein es ist  auch hier das Pippi Langstrumpf Prinzip welches sehr gerne angewendet wird "Widewidewitt ich mach mir die (Urlaubs- Bilder-Wetter-) Welt , wie sie mir gefällt"

 

Die beschriebenen Umstände führen dazu das die Bilder in diesem Bericht irgendwie auf besseres Wetter schließen lassen als wir tatsächlich hatten. Das schlechte Wetter war jetzt auch nicht so schlimm. Bezüglich Ausrüstung muss man sowieso so ausgestattet sein das man Regentage und Temperatur Stürze übersteht ohne das es unspassig wird. Das dauerhafte nasse Wetter vor und während unseres Kanuurlaubs hat aber dazu geführt das wir uns in diesem Jahr wesentlich intensiver mit dem Feuer machen und in Gang halten auseinander setzen mußten. Eine Video Erklärung daher auch zum Thema: "Feuer machen bei beschissener Wetterlage":

Kaitum Video: 6:40 min - Feuer machen mit nassem Holz

 

5. August 2015 - Planungsarbeit, Taktik und Teamwork

Bei der ersten anspruchsvollen Stromschnelle (IV), haben wir nach Besichtigung eine Spezialtaktik gepaddelt. Wir sind die Stromschnelle rechts angefahren und im oberen Drittel in eine Art Seitenarm rein. Dort konnten wir die Kanus noch ca. 200 Meter treideln und zerren. Am Ende es Seitenarms haben wir gemeinsam die beladenen Kanus über die Steine wieder in den Hauptarm getragen und das letzte Stück der Stromschnelle gepaddelt.

In einer längeren WW III sind Alex und David gekentert und wir haben uns daher zügig auf die Suche nach einem Lagerplatz gemacht. Während des Lageraufbaus kamen noch Tomas und Jonas, zwei einheimische Schweden, im Luftboot den Kaitum hinuntergepaddelt und haben ein paar Meter weiter ihr Lager aufgeschlagen. Bei Whisky mit Zimt haben wir uns dann über die allgemeine Angelsituation, Wetter und Outdoor Gedöns ausgetauscht.

 

 

6. August 2015 - Kentern und Team- Manöverkritik Paddelteams

Was dieses Jahr wirklich wieder extrem Spaß gemacht hat war die Paddellei durch dir Stromschnellen. Hierbei sollte man auch erwähnen das es die ein oder andere Stromschnelle gab welche den Zweikampf gewonnen hat und am Ende die Paddler im Wasser lagen. Wenn die Kanus gekentert sind dann war es auch dieses Jahr immer das "Zu viel Wasser im Boot"- Problem. Die gemieteten Canadier hatten keine Spritzdecke, und das ist gerade in den längeren Stromschnellen ein Problem. Wie schon oft beschrieben: Die beladenen Canadier liegen tief im Wasser und wenn es dann wilder wird so läuft das Wasser beim Paddeln einfach über den Süllrand oder den Bug und füllt die Kanus nach und nach mit Wasser. Mit jeder neuen Welle welche ins Boot schwappt wird es schwieriger. Ein Teufelskreis. Wir hatten das auch schon hier beschrieben: Wildwasser und Stromschnellen befahren


Womit wir uns dieses Jahr einen Vorteil verschafft haben, waren selbst gebastelte Spritzdecken aus Müllsäcken und Regen- Ponchos. Siehe hier: Spritzdecke für Canadier – MYOG – Selbstbau.  Die Selbstbau Spritzdecken hat uns vor der einen oder anderen zusätzlichen Kenterung sicherlich bewahrt, allerdings sind die Dinger kein vollwertiger Ersatz für eine komplette Spritzdecke welche über den gesamten Canadier gespannt werden kann. Richtig interessant im Jahr 2015 waren allerdings die Kanu-Pärchen- Konstellationen. Stromschnellen Paddeln im Zweier Canadier ist nun mal Teamwork, daher gibt's hier mal eine objektive Sicht auf Team Members.

 

Exkurs: Manöver-Kritik - Teamarbeit in der Stromschnelle - SCRUM und Retrospektive

 

Paddeln im Zweier- Canadier ist Teamarbeit. Aufgrund der hohen prozentualen Informatiker Dichte in der diesjährigen Kanu Gruppe erfolgt in unserem agilem SCRUM Team nun eine Retrospektive am Ende des (Kanu) Sprints:

 

Kanu-Team A "Senior Holger+Jens since 2005"

Beschreibung: Erfolgreiches Team mit den meisten gemeinsamen Flußkilometern. Mittlerweile auch altersbedingt auch wesentlich gelassener wenn mal was nicht klappt. Während man sich früher teilweise in Mitten der Stromschnellen noch Verbesserungsvorschläge an den Kopf geworfen hat "Du Idiot" wissen heute beide was sie zu tun haben. Jens bestimmt die exakte Rute durch die Schnellen und gibt ordentlich Vortrieb. Holger steuert und zieht den Boots-Arsch im richtigen Moment zwischen den Steinen durch. Wenn das mal nicht so klappt unterstützt Jens tatkräftig mit Duffek Paddelschlägen bei Kurskorrekturen. Eine besonders schöne, fast schon lehrbuchhafte, Durchfahrt durch die Stromschnellen kann man im Video sehen ab Minute 27:42:

 

Kaitum Video: 27:42 min mit einer gelungen Durchfahrt in einer III Stromschnelle

 

Nicht so gelungen ist uns die Fahrt am Ende einer IV Stromschnelle. Leider ist kurz vor dem Start mal wieder der Go Pro Akku ausgefallen. Schade hätte sicher noch spannendere Filmaufnahmen gegeben also dieser kurze Ausschnitt:

 

 

Kaitum Video: 14:22 min Kentern in der Stromschnelle - Versuch einer Analyse

 

Was im Video nicht zu sehen ist. Jens und Holger sind beide voll im Wasser gelandet und mußten das Kanu auch mit Unterstützen von den anderen Paddlern wieder an Land ziehen. Eine hervorragende Erfahrung haben wir hier mit Merino gemacht. Dieses Super- Schaf liefert mittlerweile die komplette erste und teilweise auch zweite Schicht bei uns. Und der Vorteil war das die Wolle halt auch noch wärmt wenn sie naß ist. Wir sind nach diesen Aufnahmen noch 2 Stunden weitergepaddelt, wobei wir nur darauf geachtet haben das wir ständig in Bewegung waren… wir haben nicht mal mehr geangelt!

 

Kanu Team B: "Nicht das erste mal aber irgendwie doch - Alex und David"

Wenn man die Anzahl der Kenterungen betrachtet so hatte diese Team den Pokal geholt. Selbstverständlich kann die Bemerkung das das Kanu vom Team "Nicht das erste mal aber irgendwie doch" doch das ungeeignetes sei. Es war zwar das selbe mit welchen zwei Teams im Jahr 2011 alles erfolgreich gepaddelt sind aber gut. Das Team "Nicht das erste mal aber doch irgendwie" hat sich aber einmal während der Tour Sonderpunkte verdient. In Mitten einer 3 er Stromschnelle ist das Paddel des Heckpaddlers gebrochen. Die Jungs haben es geschafft mitten in der Stromschnelle das Extra Paddel zu ziehen und sind anschließend sicher durch die Stromschnelle gepaddelt.


Das Team hatte allerdings zwei entscheidende Nachteile:

  • Bei einer Körpergröße von 190 cm und 200 cm bringen die beiden Jungs halt ein ordentliches Grundgewicht ins Kanu. Da David dann auch noch teilweise ein Faible für Hantelbänke hat macht die Sache nicht besser. Da muß man schon sagen. Das Grundgewicht der beiden war im Kanu schon sehr hoch, das macht sich bezüglich Abstand Süllrand zur Wasseroberfläche schon bemerkbar.
  • Alex und David saßen beide schon mal im Kanu. Sogar schon öfters und auch über mehrere Tage ABER nie zusammen. So, und ein zweier Kanu braucht halt EIN Kapitän und keine ZWEI. Das ist nun mal so. Einer bestimmt die Taktik und Richtung und der andere muß vertrauen das es die richtige Entscheidung ist. Da hat man tagsüber schon gemerkt das die beiden nicht immer harmonisiert haben im Kanu. Aber sie haben ihren Weg gesucht und z.B. auch mal die Paddelpositionen getauscht. Gegen Ende wurde es auch immer besser und harmonischer bei den Jungs.

Stellungnahme Team B:

So und jetzt die Ehrenrettung: Testbericht Mad River Explorer 16 (Diesen paddelten David und Alex). Für die große Fahrt allerdings ist der Explorer nichts: Ab 220 kg Beladung (inkl. Paddler) mutiert das Kanu zum Hafenschlepper: Vorwärtsschläge werden zur Schwerstarbeit, Seen-Etappen zur Qual. Zitat aus: Kanumagazin

 

Kanu Team C: "Senior mit dem Super Rookie - Wotan und Uwe"

Von Anfang an eine Traumkonstellation. Wotan hat schon zig Paddeltouren mitgemacht oder mit Schulklassen organisiert. Daher saß der Senior auch im Heck und hat klare Anweisungen an Uwe im Bug erteilt. Uwe hatte zwar, außer ein paar Stillwasser Ausflüge um seine Heimat Insel Reichenau keine Paddel Erfahrung, aber dafür vier entscheidende Vorzüge welche das Paddelteam nahezu trocken durch fast alle Stromschnellen gebracht hat.

  1. Kampfgewicht: Weltergewicht. Da Uwe eher als sportlich schlank anzusehen ist kommt liegt das Kanu schon mal etwas höher im Wasser. Das hilft.
  2. Sportlich: Ist halt so. Leute welche sich sportlich betätigen haben einfach eine gewisse Grundkoordination wenn das Hobby jetzt nicht gerade Bodybuilding heißt. Somit kann man diesen Leuten auch immer mal ein Paddel zuwerfen, den Umgang erklären und dann klappt das. Aus vergangenen Trainingseinheiten war eh klar das dies mit Uwe klappt. Bewegungs- Legastheniker sollte man grundsätzlich von Paddel Urlauben mit Stromschnellen abraten.
  3. Grundeigenschaft: Ruhepol. Äußerst hilfreich beim Paddeln ist gewisse Grundruhe. Panik hilft ja selten aber Uwe zeigt hier eine besondere Ausgeglichenheit. Aufgeschreckte und panische Reaktionen sind im Kanu unerwünscht.
  4. Keine Ahnung und daher absolutes Vertrauen: Das wichtigste war aber das Uwe von Anfang an wußte das er "keine Ahnung" vom Paddeln in den Stromschnellen hat. Und das war perfekt, den somit hat er nie die Kommandos und Strategien von Wotan angezweifelt. Sprich, wenn Wotan gesagt hat das können wir paddeln dann hat da Uwe vertraut. Hier kann man kreuze, hier eine Seilfähre, die Stromschnelle von links anfahren, nach dem Stein rechts dann voll in die Mitte ziehen. Alle Kommandos wurden knallhart umgesetzt. Und da hat man gesehen wie super es funktioniert, wenn ein Senior und ein Rookie zusammen im Kanu sitzen.

 

 

Gemeinsamer Abend am Satelliten Telefon Hüttchen

Wir paddelten an dem Tag noch bis zu einer Hütte welche mit einem Satelliten Telefon für Notfälle ausgestattet war. Gegen Abend sind dann Tomas und Jonas wieder mit ihrem Luftboot aufgetaucht und wir haben gemeinsam mit Ihnen den Abend verbracht. Die beiden Jungs waren wirklich witzig und waren auch schwer begeistert, wenn Alex mal so ein paar Popcorns aufgetischt hat für zwischendurch. Im Übrigen gibt es eine einfache Frage mit welcher man sehr schnell rauskriegen kann ob sich jemand im skandinavischen Outback auskennt bzw. dort schon viel unterwegs ist.

Die Frage lautet: "Wie sieht das mit Bären und Wölfen aus hier". Der gemeine Mitteleuropäer wird da in 99,5 % der Fälle folgendes antworten: "Oh ja, das ist bestimmt total gefährlich, wenn man da draußen unterwegs ist. Da schweb man sicherlich ständig in Lebensgefahr". Die Jungs haben uns aber auf eine mögliche freudig Tierbeobachtung gleich den Zahn gezogen: "You must be very very lucky if you want to see one of those animals. No chance. Even us havent see ever a bear or a wolf on our trips, unfortunately". Zum Thema Wolf, Bär und CoKG gibt's aber schon einen Artikel da die Frage immer wieder aufkommt: Wolf, Bär, Vielfraß und ein echter Killer. Wie immer wenn man auf Tour andere Paddler trifft wurde es mal wieder recht spät bis alle Teams in ihre Zelte gekrochen sind.

 

7. August 2015 - Office Day - Satelliten Hütte - Der Fexit ist passiert

Tomas und Jonas sind am nächsten Tag weitergepaddelt. Sie mussten einen Tag vor uns in Kaitum sein. Wir haben an der Hütte wieder einen Office Day gemacht und uns mit rumangeln und sonstigem beschäftigt. Zum Abendessen gab es sensationelle Fischburger, vermutlich das beste Essen aller bisheringen Outdoor Malzeiten... das genaue Rezept müssen wir noch nachliefern (Update: Mittlerweile ist das Rezept zum Fischburger auch verfügbar: Fischburger - Die Nummer Eins der besten (Outdoor-) Rezepte). Aus unseren letzten Kanu Reiseberichte ist ja schon ziemlich deutlich ersichtlich das wir bezüglich Essen und Trinken nicht gerade als Asketen bezeichnet werden können. Alex hat wie bereits erwähnt da echt noch mal die Latte etwas höher gehängt. Nach ein paar Tagen war es sogar so weit das die Meute einfach mal nach Spaghetti geschrien hat. Die sensationellen Angelbedingungen am Kaitum River hatte dieses Jahr kulinarisch gesehen sogar Auswirkungen welche bis dahin für unvorstellbar gehalten wurden .... aber das hat man ja auch vom Brexit gedacht.

Kaitum Video 2015: 11:29 min - Der Brexit in der Fisch-Outoor Küche .... da ist es passiert (Fexit)

 

 

8. August 2015 - Letzte anspruchsvolle Stromschnellen und ein Elch Hintern am Flußufer

Es gab noch ein paar letzte lustige Stromschnellen und nachdem David und Alex sogar noch einen Elch Hintern am Flussufer entdeckt hatten erreichten wir den selben Lagerplatz welchen offensichtlich auch Tomas und Jonas angepeilt hatte. Lageraufbau und Tarp spannen,  Kochen, Rumangeln und die üblichen geistreichen Gespräche am Lagerfeuer. Ach ja zum Thema Tarp spannen: In den vergangenen Jahren hatten wir zu Ladungs- Sicherung im Kanu häufig auf Seile gesetzt. Mittlerweile verwenden wir dort nur noch Spanngurte (siehe Artikel: Spanngurte - Schnallgurte - Seile - Leine - Bootsleine). Das tolle an diesen Spanngurten ist das man sie auch super beim Tarp spannen verwenden kann. Mit der Klemme am Spanngurt kann man das Tarp super easy nachjustieren. Muß man das Feststoff Kanu mal durchs Dickicht ziehen kann man die Spanngurt auch optimal einstellen um sie sich für das Zug-Gespann über die Schultern zu legen.

 

 

9. August 2015 - Easy going, ab in die Hütte

Wir paddelten die letzten Kilometer bis zum Abholpunkt in Kaitum an der Eisenbahnbrücke. Am Flußufer tauchten ein paar Häusschen, Angler und Wanderer auf. Sven holte uns an der Holz Kirche in Kaitum ab und fuhr uns zu der Hütten welche er uns schon vor dem Kanu Urlaub gebucht hatte. Natürlich wieder mit Sauna. Zudem hatte er noch die fast zwei Kilo Rentier und Elchfleisch dabei welche wir und für den letzten gemeinsamen Abend vorgesehen hatten. Mehrere Saunagänge, Rentier, Elch und frisches kühles Bier. Jep, wir stehen hier absolut zu unsere hedonistischen Nachdem-Outdoor Lebenseinstellung. Das macht einfach Spaß.

Kaitum Video: So sollte ein letzter Abend im Kanu Camp aussehen

 

Am nächsten Morgen gibts wieder zum Flughafen in Kiruna und alle Team Members haben sich wieder in ihre jeweiligen Länder und Städte verteilt. Es war mal wieder ein sensationeller Kanu Urlaub oben in Lappland. Wir können es jeden Outdoor Liebhaber nur ans Herz legen ebenfalls mal mit Kanu und Angel loszuziehen. Um euch zu ermutigen haben wir als letzten nun noch den Geheimtip für euch wie man erfolgreich eine Kanureise organisiert und sicher wieder zurück kommt.

 

Kaitum Video: 38:30 min - Der Geheimtip für eine erfolgreiche Kanutour

 

Kanutour Schweden / Lappland 2015: Holger, Jens, Wotan, Uwe, David und Alex



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2009 - Kanuurlaub - Das erste mal mit Kanu in Lappland - Linked

Und da ist es passiert. Nachdem wir jahrelang auf Flüssen und Seen in Südskandinavien gepaddelt sind ging es im Jahr 2009 ganz hoch in den hohen Norden..... nach Lappland. Paddeln und Angeln in der absoluten Wildnis von Schweden. Mit dem Lachs ist es in…